Stadtbilder

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In unregelmäßigen Abständen möchte ich unter dem Titel Stadtbilder gerne Fotos posten, zu denen ich entweder eine gute Geschichte erzählen kann, oder die mir einfach so etwas bedeuten.

Zu diesem Foto gibt es eigentlich keine Geschichte. Allenfalls nur einen kleinen Treppenwitz, denn das kleine Bäumchen wächst am Rande einer Ummauerung für Mülltonnen. Dennoch strahlt das Bild auf mich viel Ruhe und Erdung aus. Dazu das klare Licht der Frühlingssonne (das Foto wurde im April aufgenommen) und die langen, kontrastreichen Schatten.

Mich erinnert das etwas an die Bildsprache, mit der Behörden und Regierungen in den frühen 90er-Jahren in Hochglanzanzeigen Mut für die sogenannte Wiedervereinigung machen wollten. Aber das ist vermutlich eine etwas schräge Assoziation. Dass das Bild aber Wachstum, Leben, Zukunft ausdrückt – vor einem grauen und nüchternen Hintergrund, ich glaube, da geht doch manch einer mit. Da ergänzen sich Dinge in der Bildsprache, das ist fast schon eine Metapher. Die starke Wand, die dem Leben Schutz bietet – aber ich fange an zu Schwafeln.

Auf Insta gab es jedenfalls nur ein paar Herzchen. Skandal! Geschmäcker sind eben auch verschieden. Euch allen einen schönen, ersten Advent!

Und passend zum meiner Stimmung etwas Musik.

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Thomas

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